Anlagekriterien
Keine Erfolgsformel
Es gibt keine allgemeine Formel für den Erfolg an der Börse. Und wenn doch, haben wir in der SPARTA AG diese Formel auch nach mehr als zehn Jahren intensiver Arbeit noch nicht gefunden. Nach unserer Erfahrung liegt das Geheimnis einer langfristig erfolgreichen Anlagestrategie auch nicht in den Gewinnen aus spektakulären Einzelengagements, sondern in dem Grundsatz »Stay out of Trouble«. Kursschwankungen können nicht vorhergesehen und müssen im Aktiengeschäft hingenommen werden. Gleichwohl gibt es Konstellationen und Unternehmensbeteiligungen am Aktienmarkt, die erfahrungsgemäß mit überdurchschnittlich hohen Verlustrisiken verbunden sind. Diese Anlagen werden von uns konsequent gemieden.
Langfristige Anlagen mit geringem Verlustrisiko
Die SPARTA AG ist konzeptionell eine Beteiligungsgesellschaft mit einem mittel- bis langfristigen Anlagehorizont. Die Gesellschaft investiert faktisch ausschließlich in börsennotierte Wertpapiere und hier vorwiegend in Aktien. Im Unterschied zu einem Aktienfonds ist der Grad der Portfolio-Diversifizierung stark reduziert.
Primäres Anlageziel der SPARTA AG ist die Erzielung einer im langjährigen Durchschnitt absoluten positiven Wertentwicklung des Beteiligungsportfolios („absolute return“). Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn die Verlustrisiken aus den einzelnen Wertpapieranlagen weitgehend begrenzt werden.
Hohe Gewichtung chancenreicher Einzelwerte
Die bei institutionellen Anlegern zunehmend beobachtbare Indexorientierung führt über eine breite Diversifikation zu einer Nivellierung der Anlageergebnisse und zu einem Gleichlauf mit den Standardindices. Individuelle Investment-Chancen werden damit weitgehend wegdiversifiziert, während die Risiken eines absoluten Verlustes verbleiben. Dagegen steht das Konzept der SPARTA AG: Wir möchten die als aussichtsreich eingestuften Wertpapiere hoch gewichten. Regelmäßig erreichen die Einzelgewichtungen der größten Beteiligungen jeweils mehr als 10% des Gesamtportfolios, wobei die Engagements einem zusätzlichen Zustimmungsvorbehalt des entsprechenden Entscheidungsgremiums unterliegen.
Die Einzelanlagen werden grundsätzlich auf das Vorhandensein eines attraktiven Chance-/Risiko-Verhältnisses geprüft. Aktienanlagen mit potentiell hohen Verlustrisiken finden mit Blick auf das primäre Anlageziel des Kapitalerhalts regelmäßig keine Berücksichtigung. Das Ausbleiben spektakulärer Einzelgewinne aufgrund des Zusammenhangs zwischen Chance und Risiko wird dabei bewusst in Kauf genommen.
Kein Anlagezwang
Bei einer negativen Markteinschätzung des Managements unterliegt die SPARTA AG keinem Anlagezwang. Vorgaben hinsichtlich des Investitionsgrads der Gesellschaft existieren nicht. Bei Wertpapieranlagen, die vom Management aufgrund ihrer Struktur als risikoarm betrachtet werden, können bestehende Finanzierungslinien in Anspruch genommen werden.
Regionaler Anlageschwerpunkt mit Fokus auf Sondersituationen
Der regionale Investitionsschwerpunkt der SPARTA AG liegt in Deutschland. Zu einem geringeren Teil werden Wertpapieranlagen in der Schweiz und in Österreich getätigt. Grundsätzlich finden im Anlageprozess der SPARTA AG die Kriterien des Value-Investments Berücksichtigung. Potentielle Investments werden hierbei auf ihre Vermögens-, Finanz- und Ertragslage untersucht, um eine mögliche fundamentale Unterbewertung zu identifizieren.
Darüber hinaus suchen wir in Unternehmen gezielt nach Situationen, die dazu führen, dass die festgestellte Unterbewertung in einem überschaubaren Zeitraum aufgeholt werden kann. Mögliche Faktoren und Ereignisse können hierbei Unternehmensübernahmen, „Spin Offs“, Zukäufe wesentlicher Aktionäre, Fusionen, Going Private, Zwangsausschlüsse („Squeeze-Out“), Restrukturierungen oder Änderungen in der Aktionärsstruktur sein.
Überdurchschnittliche Wertentwicklung innerhalb der letzen zehn Jahre
Mit der beschriebenen Anlagestrategie hat das SPARTA-Management in den vergangenen zehn Jahren eine durchschnittliche Rendite auf das eingesetzte Kapital von mehr als 15% p.a. erzielt. Die zukünftig durchschnittlich angestrebte Eigenkapitalrendite liegt zwischen 12% und 15% p.a.
