27. Februar 2013

Beendigung Spruchverfahren FRIATEC AG

 

Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag – (Abfindungsergänzungsansprüche – unverbrieft)

Das aktienrechtliche Spruchverfahren betreffend den Ausgleich und die Abfindung nach einem zwischen der GPS Holding Germany GmbH und der FRIATEC AG am 19. Januar 1999 geschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag wurde vor dem Oberlandesgericht Karlsruhe mit Beschluss vom 6. Februar 2012 entschieden. Mit diesem Urteil wurde der frühere Beschluss vom Landgericht Mannheim vom 30. Juni 2008 weitestgehend bestätigt und damit rechtskräftig. Dieser Beschluss beinhaltete eine Erhöhung der ursprünglichen Barabfindung in Höhe von 20,64 Euro je Aktie um 6,55 Euro auf dann insgesamt 27,19 Euro je Aktie. Damit ergibt sich inklusive Erhöhungszinsen ein Nachbesserungsbetrag in Höhe von 9,60057 Euro je Aktie. Die Entscheidung aus dem Spruchverfahren zum Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag des Jahres 1999 hatte auch Auswirkungen für die 2005 vom Squeeze Out betroffenen FRIATEC-Aktionäre. Die im Rahmen des Squeeze Out zwangsweise abgefundenen FRIATEC-Aktien konnten nachträglich dem nunmehr erhöhten Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag unterstellt werden.

Die Veröffentlichungen erfolgten am 23. März und 10. Mai 2012 im Bundesanzeiger (www.bundesanzeiger.de).

Die Nachbesserung aus dem Spruchverfahren FRIATEC AG ist Bestandteil des Portfolios verschiedener unverbriefter latenter Forderungen aus Abfindungs-ergänzungsansprüchen. Die SPARTA AG erhält aus den Spruchverfahren FRIATEC AG eine Nachbesserung in Höhe von EUR 54.769. Die Auszahlung erfolgte im Juli 2012.

Das Gesamtvolumen erhaltener Abfindungszahlungen, bei denen noch Spruchverfahren hinsichtlich einer Nachbesserung anhängig sind, reduzierte sich durch die Beendigung dieses Verfahrens um EUR 119.691.

Artikel verschicken an:  
  • Facebook
  • LinkedIn
  • Twitter
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • Xing
  • email